Narrowboating auf dem Union Canal in Schottland

Gegen 14 Uhr erreichten wir dann Linlithgow, ein Ortsname, den man erstmal üben muss, um ihn richtig aussprechen zu können. Wir hatten jedenfalls viel Spaß beim Üben. Nach einem kleinen Mittagessen auf unserem Boot, machten wir uns auf, um diesen geschichtsträchtigen Ort zu erkunden. Mit dem Abschließen des Bootes hatten wir unsere Freude. Aber nach einigen Versuchen, hatten wir auch diese Hürde genommen.  Als erstes ging es in das Canal Centre, welches ein kleines kostenloses Museum beherbergt. Hier kann man eine Menge über die Geschichte des Kanals erfahren. Es gibt interessante historische und aktuelle Fotos zu bestaunen, aber auch Gegenstände, die mit dem Kanalleben zu tun haben.

Da der Kanal ca. 30m höher liegt, ging es durch schmale Gassen in den Ort hinunter. Baustellen und abgeschlossene Tore, machten den eigentlich kurzen Weg dann doch etwas länger. Unser erstes Ziel war die St. Michael’s Church, der wir natürlich einen kurzen Besuch abstatteten. Interessant anzuschauen, ist dabei die moderne Turmspitze aus Aluminium. Im Park des Linlithgow Palace, genossen wir den wundervollen Blick und das Bunte Treiben an der Schlossruine, und auf den See (Loch Linlithgow). Auf dem Weg zurück zum Boot, ging es über die Shopping-Meile. Dabei entdeckten wir einen Friseur, bei dem man zum Haarschnitt einen Whisky dazu bekommt. Schade eigentlich, dass wir vor dem Urlaub beim Friseur waren.

Linlithgow Palace
Whisky Cut

Unser Plan war, noch ein paar Meilen zu fahren, um einen ruhigen Liegeplatz, fernab von Bahn und Straße, für die kommende Nacht zu finden. Im Mai kann man auch schon relativ lange fahren, bis die Sonne untergeht. Gegen 19.30 Uhr legten wir dann auch „in the middle of nowhere“ an. Das Schöne beim Narrowboat-Fahren ist, dass man fast überall festmachen kann, wo es einem gefällt. Während Katja und Mac die Abendsonne auf unserem „Balkon“ genossen, erkundeten Dirk und Rene die Umgebung mit der Kamera. Anschließend machten wir gemeinsam unser Abendessen und genossen die Ruhe. Gegen 23 Uhr ging es dann nochmal raus, um die untergehenden Sonne zu fotografieren und "Malen mit Licht" zu üben. Doch der Mond war so hell, dass wir gar nicht groß mit unseren Taschenlampen malen mussten.


 

07.05.2017


So wie der erste Tag endete, begann auch der Zweite mit sonnigem und kühlem Wetter. Aber was für uns kalt ist, ist für die Schotten schon sommerlich warm. Nach einem kleinen Frühstück und einem Kaffee aus unserer neuen Thermoskanne, die wir den Tag davor noch im Supermarkt gekauft hatten, setzten wir unser Boot wieder in Bewegung. Da man unter sich ist, muss man sich nicht zurechtmachen und kann den ganzen Tag in seiner bequemen Freizeitbekleidung verbringen, Hausschuhe inklusive. Nach ungefähr einer Stunde Fahrt, erreichten wir das Avon Aquädukt, welches eine Länge von knapp 250m hat. In 23m Höhe überquert man einspurig den River Avon. Und wir hatten kein Glück. Gegenverkehr zeitgleich, so dass wir erstmal ausmachen mussten, wer zuerst fährt. Gastfreundlich, wie die Schotten sind, ließen sie uns die Vorfahrt.


Avon Aqueduct
Entspannung

ReDi Fotografie

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